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Artikel - erschienen im ALPHA (der Kadermarkt der Schweiz)
Selektion geeigneter Mitarbeiter mit Hilfe der Astrologie
Sterne sind nicht schnuppe
Von Ronald Reagan weiss man, dass er vor wichtigen politischen Entscheidungen Rat bei Astrologen suchte. Auch zahlreiche Firmen konsultieren die Sterne, um mit ihrer Hilfe unternehmerische Chancen zu erkennen. Es gibt Grossfirmen, die Astrologen sogar im Anstellungsverhältnis beschäftigen und diese vor wichtigen Entscheiden in der Chefetage konsultieren. Auch bei Stellenbesetzungen.
Es ist klar, dass bei Stellenbesetzungen die fachlichen Qualifikationen zu den wichtigsten Entscheidungskriterien gehören. Und doch schadet auch ein tüchtiger und qualifizierter Mitarbeiter dem Unternehmen, wenn er sich nicht einordnen kann, Vorschriften missachtet oder dauernd Streit mit Kollegen hat. Nicht nur seine Produktivität nimmt ab, sondern auch die seiner Kollegen, weil Energien vergeudet werden.
Es braucht also vorrangig auch persönliche Qualifikationen, die eine Person für eine Aufgabe oder Stelle mitbringen muss. Dafür ist das Horoskop ein ideales Instrument, weil es mit astrologischen Methoden möglich ist, das persönliche Potential und den Charakter eines Menschen zu entschlüsseln und bewusst zu machen.
Persönliche Qualifikationen erkennen
Aus einem solchen Persönlichkeitsprofil lässt sich beispielsweise erkennen, ob jemand gern in einem Team arbeitet, ob er Probleme eher rational-intellektuell oder eher praktisch löst, ob er andere motivieren kann, ob er gern sehr genau arbeitet oder lieber übergeordnete Konzepte erstellt. Es lässt sich aber auch erkennen, ob jemand belastbar ist, also auch in Stress-Situationen handlungsfähig bleibt und vernünftige, klare Entscheide fällen kann.
Heute sind in der Berufswelt andere Qualitäten gefragt als früher, vor allem, weil sich die Berufsbilder im ständigen Wandel befinden. Die Mitarbeiter müssen in gewissem Sinn Allrounder und viel flexibler sein als früher, weil sich Verfahren, Produkte, Abläufe usw. laufend ändern. Doch nicht nur das berufliche Umfeld ändert sich, sondern auch das soziale und wirtschaftliche.
Ein Mitarbeiter, der seinen Job mit möglichst wenig Energieaufwand erledigt, um zum Beispiel fit für seine ihn erfüllenden Hobbys zu sein, nutzt sein berufliches Potential nicht oder zu wenig für das Unternehmen. Möglicherweise hat er aber an seinem Posten keine Möglichkeit, mehr zu geben, weil ihn sein Arbeitsgebiet unterfordert. Es geht selbstverständlich nicht darum, den Mitarbeitern ihre Hobbys zu vermiesen. Es geht vielmehr darum, die Mitarbeiter zu motivieren, sich für die Sache des Unternehmens, für die Aufgabe zu interessieren, und sich entsprechend zu engagieren. Noch lange nicht alles, was Energie braucht und ermüdet, macht auch innerlich müde.
Unbewusste innere Motive
Das astrologische Persönlichkeitsprofil erkennt die psychische Struktur eines Menschen, auch Persönlichkeitsmerkmale, die nicht direkt beobachtbar sind. Sie wirken als unbewusste innere Motive, welche dem Einzelnen selber oft lange nicht bewusst sind. Die Astrologie kennt 12 Häuser oder Lebensbereiche, die den Ort der Auswirkung der Planeten zeigen. Man unterscheidet klar zwischen den Bereichen «Arbeit» (Haus 6) und «Berufungsziel bzw. Status» (Haus 10). Für den Mitarbeiter sind natürlich auch die Finanzen wichtig. Die Lage des zweiten Hauses im Zodiac und seine Besetzung durch Planeten geben deutliche Hinweise, welchen Stellenwert materielle Güter für den Einzelnen haben. Sie können ein starker Motivator sein, aber er allein genügt in den seltensten Fällen, damit man sich auch für die Sache oder für das Unternehmen engagiert. Ein Mitarbeiter, der allein für den Broterwerb arbeitet, lebt nur einen Teil seiner Energie oder seines Potentials aus und sucht sich früher oder später Aktivitäten ausserhalb des Berufs, wodurch dem Unternehmen dann ein wesentliches Potential verloren geht. Man kennt ja den Mitarbeiter, der innerlich gekündigt hat. Es gibt andererseits auch den zufriedenen und zuverlässigen Mitarbeiter, der trotzdem keine Karriere machen will. Solche persönliche Grundhaltungen lassen sich dank differenzierten astrologischen Analysen erkennen.
Langfristige Prognosen
Für das Unternehmen müsste es künftig viel wichtiger sein, neben den beruflichen Qualifikationen auch das Persönlichkeitsprofil eines Mitarbeiters zu kennen. Dadurch lassen sich auch langfristige Prognosen hinsichtlich der beruflichen Qualität eines Menschen machen. Kurz, das Unternehmen sollte beim Selektionsverfahren die ganze Persönlichkeit mit all ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen berücksichtigen. Diesbezüglich ist die Astrologie das umfassendste Instrument, weil es auch die verborgenen Persönlichkeitsanteile erkennt, was bei kognitiven und andern Persönlichkeits- und Eignungstests nicht der Fall ist.
Die astrologische Analyse kann zum Beispiel feststellen, ob jemand vertrauliche Informationen für sich behalten kann, und sie sieht, ob jemand ein sogenannter Vielredner oder eher verschwiegen ist. Selbstverständlich erkennt man auch die Führungsqualität - ob aber jemand tatsächlich Führungsaufgaben übernimmt, ist aus astrologischer Sicht nicht ersichtlich, dafür jedoch seine grundsätzliche Eignung dazu und auch sein allfälliges Statusstreben oder seine Bedürfnisse in diese Richtung.
Es lohnt sich, die Persönlichkeitsstruktur eines neuen Mitarbeiters zu kennen, weil auf dieser Basis frühzeitig entschieden werden kann, ob ein bestimmter Kandidat aufgrund seiner Psychostruktur in das Unternehmen beziehungsweise das Team passt oder nicht. Fachliche Qualifikationen allein reichen nicht mehr aus, auch wenn sie eine wichtige Entscheidungsgrundlage sind.
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