Crossair-Absturz vom 24.11.2001, 22.08 Uhr
Die Zeichen der Zeit aus astrologischer Sicht
Der erste Blick auf das Ereignishoroskop des Flugzeugabsturzes kurz vor der Landung in Kloten am 24. November lässt erstaunt fragen: Wie kann bei diesen Konstellationen etwas so Tragisches passieren? Doch man erinnere sich, dass die bereits sehr viel besprochene berühmt-berüchtigte Konstellation von Pluto in Opposition zu Saturn immer noch besteht und nächsten Mai ein letztes Mal exakt wird.
Es ist klar, dass die gegenwärtig sehr schwierige und ereignisreiche Konstellation Saturn/Pluto-Opposition für die ganze Welt wirksam ist. Sie betrifft auf der Achse Zwillinge-Schütze vor allem die Kommunikation, die Medien, die Reisebranche und zur Zeit ganz besonders die Luftfahrt. Eine Hiobsbotschaft jagt die andere, und das nicht nur in der Schweiz, aber doch ist augenfällig, was sich in unserem Land alles an Unheil zusammengeballt hat. Es scheint eine gründliche und nicht nur oberflächliche Strukturbereinigung im Gang zu sein. Das ist die Aufgabe von Pluto, als einer der Götter- und Wandlungsplaneten.
Wenden wir uns nochmals dem Ereignishoroskop des Flugzeugabsturzes beim Flughafen Zürich vom Samstagabend, dem 24. November 2001, zu:
Mars transitiert Uranus in seinem eigenen Zeichen. Diese Mars-Uranus-Konjunktion stand im Ereignismoment im Quadrat zur Venus, die auf Sonne-Merkur zulief, also ein starkes Quadrat bildete. Auch die beiden Quadrate vom rückläufigen Saturn zum Schwarzen Mond und vom Mondknoten zum Mond in den Fischen sind beachtlich. Das sind Stellungen, gegen die auch die harmonischen Aspekte offenbar nicht ankamen.
Aufschlussreicher wird die Horoskopsituation, wenn man mit dem Horoskop der Schweiz von 1848 vergleicht: Der Aszendent des Ereignishoroskops vom Samstagabend hatte gerade den Löwen-Jupiter des 1848er-Gründungshoroskops der Schweiz überschritten und gegenüber stand der Halbwertpunkt zwischen der Uranus-Mars-Konjunktion und dem Neptun im Wassermann! Der Kleinplanet Nessus (als weiterer Kentaur hat er von der griechischen Mythologie her keinen guten Ruf, denn er übte späte Rache, als er tödlich vom Pfeil des Herkules getroffen dessen Tod verursachte) stand 1848 in den Zwillingen in der Nähe des jetzt rückläufigen Saturn dem Pluto gegenüber, also mit zwei Schicksalsplaneten verhängt! Der Schwarze Mond befindet sich auf dem Gründungsmond der Schweiz, und Pholus und Venus standen beim Absturz auf dem Schwarzen Mond der Schweiz! Das Schicksal hatte auch hier zweifellos die Hand im Spiel.
Die Ballung der Geschehnisse und Erschütterungen in unserem Lande lässt die Fragen zu: Inwiefern ist die Schweiz von der Strukturbereinigung betroffen, und welche Lehren sind daraus zu ziehen?
Schon beim New Yorker Ereignis vom 11. September fühlte sich die Schweiz äusserst betroffen. Kein Wunder: Dieses Ereignis-Horoskop hat einen starken Bezug zum Schweizerhoroskop und es fiel zeitlich nahezu auf ihren Gründungstermin vom 12. September 1848.
Die Schicksalsgemeinschaft der Schweiz hat zu ihrem Jupiter im Löwen von Anfang an einen Quadrataspekt zum Schwarzen Mond (Lilith) beim Skorpion-Aszendenten, der sich, wenn im kommenden Herbst Jupiter dieselbe Stelle im Löwen passiert, wieder aktualisiert wird.
Jupiter ist im 1848er-Horoskop ein stolzer Löwen-Jupiter. Im alten Rütli-Horoskop von 1291 stand die Sonne im Zeichen Löwe. Auch die von der Geschichte überholten Horoskope haben erfahrungsgemäss noch heute ihre Nachwirkung. Löwen-Jupiter und Löwen-Sonne wollen sich auswirken. Es ist klar, dass man da hoch hinaus will. Als 1848 die Erneuerung des Bundes im September stattfand und die Sonne ins Jungfrauzeichen zu stehen kam, lernte man als kluge Jungfrau haushalten. Allerdings muss diese Jungfrau-Sonne mit einer Opposition zu Saturn fertig werden, die damals bei der Gründung bestand. Ab nächstem Jahr nähert sich der Transit-Saturn einem Quadrat-Spannungswinkel zu dieser Sonne-Saturn-Achse im Schweizerhoroskop, um dann im Mai nochmals in die sattsam bekannte Opposition zu Pluto zu kommen.
Das 1848er-Horoskop der Schweiz stimmt bei den gegenwärtigen Transiten und denen der nächsten Jahre zutiefst nachdenklich. Eine Revision der Vorstellungen ist angezeigt! Etliche Konstellationen fordern dazu auf, sich auf wesentliche und vernünftige Inhalte zu konzentrieren und eine gewisse Bescheidenheit an den Tag zu legen, die ihren Jungfrau-Tugenden entspricht!
Da heißt es zurückzustecken und sich auf die Grundwerte zurückzubesinnen und alles auf falschen Grundlagen Entstandene über Bord zu werfen! Auch wenn man das als überzeugter Schweizer nicht wahrhaben will die Realität und die Sterne sprechen eine andere Sprache als die Grundsätze, nach denen gegenwärtig noch gehandelt und entschieden wird. Aufgrund der Sachlage und der Zeitqualität wage ich infolgedessen anzuzweifeln, ob die 26/26-Variante zur Swissair-Crossair-Sanierung richtig ist. Denn Pluto im Zeichen Schütze, der für Umwandlung und Erneuerung steht, scheint das zu verbieten. Sicher war vorübergehend ein etwas übertriebenes Wachstum sowohl im Luft- und Reiseverkehr als auch im Medienbereich vorhanden, und ein Blick in die Natur lehrt: Was zu schnell und ungesund ins Kraut schießt, muss der Härte des Winters weichen.
Der Kleinplanet Chiron, der auch für Arbeit steht, transitiert bald ins Winterzeichen Steinbock, ein Hinweis, dass eine starke Abkühlung auf dem Arbeitsmarkt herrschen wird und auch die beste Kosmetik mit Steuergeldern letztlich keine Arbeitsplätze rettet, sondern den Prozess der Umstrukturierung nur in die Länge zieht. Der strenge Lehrer Saturn im Zwillingezeichen in Opposition zu Pluto lässt nicht zu, dass mit Kosmetikarbeit gegen die Zeichen der Zeit angegangen wird und man Geld in verlorenes Terrain schiesst.
Saturn als Konzentrator befindet sich derzeit im Kommunikationszeichen Zwillinge. Das verlangt in punkto Fernsehen und Reisen Konzentration aufs Wesentliche. Eine weitere Beobachtung aus der Natur und aus der Geschichte zeigt: Etwas Marodes muss zuerst aufgelöst und beerdigt werden, damit Neues wachsen kann. Wenn man die Zeichen der Zeit richtig erkennt, würde man in anderer Richtung investieren, sagen wir in Sozialpläne statt in private Unternehmen, oder es gilt altes Fehlverhalten rückgängig zu machen, zu korrigieren und karmische Schulden zu begleichen!
Wenn wir nicht auf diese Zeichen der Zeit achten und umdenken lernen, sondern weiterhin an Altem festhalten, holt uns dieser Aufgaben- und Lernprozess immer wieder schmerzlich ein. Die doch recht schwierigen Konstellationen bleiben uns noch eine Weile erhalten. Die Strukturbereinigung wird fortgesetzt und es gilt diesen Aufforderungen nachzukommen und die Wandlung zu vollziehen. Nehmen wir die Aufforderungen der Zeit ernst! Die Sterne lassen sich nicht manipulieren, auch nicht mit Staatsgeldern.
|