Totale Sonnenfinsternis am 21. Juni 2001
Beginn 10h 33 (Greenwich-Zeit) | zentrale Verfinsterung im wahren Mittag
Sichtbarkeitsgebiet: Ostl. Teil von Südamerika, südl. Altantischer Ozean, Afrika
südlich der Sahara, Madagaskar, westl. Indischer Ozean.
| | MEZ | Östl. Länge v. Greenwich | Geograph. Breite |
| Anfang der Finsternis | 10h 33 | 318 ° 54 | -25 ° 5 |
| Anfang der zentralen Verfinsterung | 11h 36 | 309 ° 59 | -36 ° 38 |
| Zentrale Verfinsterung im wahren Mittag | 12h 58 | 1 ° 0 | -11 ° 36 |
| Ende der zentralen Verfinsterung | 14h 32 | 55 ° 14 | -26 ° 45 |
| Ende der Verfinsterung | 5h 34 | 45 ° 13 | -14 ° 58 |
Grösse der Finsternis: 1.025
Eine Sonnenfinsternis erwartet uns am 21. Juni mit ihrem Höhepunkt am wahren Mittag, gemäss Greenwich-Zeit um 12 Uhr 58 Minuten.
Sie findet auf 0 Grad 10 Krebs statt, ca. vier Stunden nach Sommerbeginn. Auf unserer Seite der Erde ist sie nicht sichtbar.
In früheren Zeiten haben sich die Menschen vor dieser Erscheinung der verdunkelten Sonne gefürchtet. Tiere und Pflanzen beunruhigen sich bei Finsternissen. Seit jeher werden Finsternisse als Zeichen bevorstehender Veränderungen betrachtet und heute noch erwartet man allgemein eine Nachwirkung, und zwar im Fall der Sonnenfinsternisse bis zu zwei Jahre, im Fall der Mondfinsternis – die jeweils 14 Tage später stattfindet – von bis zu vier Monaten. Die Art der Nachwirkung hängt auch von den anderen Konstellationen am jeweiligen Tag ab.
Die Sonnenfinsternis vom 21. 6. findet nur wenige Stunden nach dem Überschreiten der Höhe des ersten Jahres im 3. Jahrtausend statt, anlässlich der Sommersonnenwende. Den damit verbundenen Konstellationen entsprechend sollte diese Eklipse, abgesehen von der Verfinsterung und ihren psychologischen Folgen, aus astrologischer Sicht auch etwas Glückhaftes anzeigen, denn Sonne und Mond sind nahezu in Konjunktion mit Jupiter und Merkur, von denen man sich grundsätzlich Gutes erhofft. Wenn Merkur als der Alltagsverstand und Jupiter als höhere Vernunft zusammenwirken, dann müsste auch etwas Gutes daraus entstehen, und zwar in Richtung erfreulicher, sinnvoller Lösungen für anstehende Probleme des Lebens, die sich bisher nicht lösen liessen, oder es entstehen neue Einsichten, die bisher fehlten.
Allerdings halten sich im Oppositionszeichen Schütze der Planet Pluto mit Mars und Chiron auf, alle drei sind zur Zeit rückläufig. Das Jupiterglück bleibt also nicht unwidersprochen, doch sind für diesmal diese drei Kraft-Planeten in ihrer Wirkungskraft – aufgrund ihrer Rückläufigkeit – etwas gemildert und können nicht unmittelbar zuschlagen. Im harmonischen Sextil bzw. im Trigon zur Finsternisachse befindet sich glücklicherweise das fortschrittsfreudige Wassermannzeichen mit Uranus und Neptun, doch auch diese beiden sind rückläufig. Wir werden also Rückschau halten und neue Wege finden müssen. Verbunden mit Jupiter könnte uns diese Finsternis auch Chancen bringen, um Versäumtes aufzuarbeiten.
Was bedeutet dies aber in Ihrem individuellen Geburtshoroskop? Die Sonnenfinsternis tangiert Planetenstellungen im Grundhoroskop im Bereich von 25 Grad Zwillinge oder Schütze bis 5 Grad Krebs oder Steinbock und von 27 Grad Jungfrau/Fische bis 3 Grad Widder/Waage. Sie spüren Wirkungen entsprechend dem Charakter dieser Planeten in Ihrem Horoskop.
Wir empfehlen Ihnen eine individuelle Jahresvorschau mit den aktuellen Planetenstellungen in Verbindung zu Ihrem Geburtshoroskop.
Alles, was Natur und Kunst hervorbringt,
wird von den himmlischen Kräften bewegt.
Die Figuren des Himmels und der himmlischen
Körper waren vor allen übrigen erschaffenen
Dingen da, und eben deshalb haben sie Einfluss
auf alles, was nach ihnen entstanden ist.
(Albertus Magnus)
Der Mars am Horizont
Der Mars kommt diese Woche so nah an die Erde heran, wie seit 15 Jahren nicht mehr.
Bis auf 67,34 Millionen Kilometer nähert sich der Mars in der Nacht vom 21. auf den 22. Juni der Erde. Bei sternenklarem Himmel dürfte der Planet derzeit sogar schon mit blossem Auge zehn Grad über der Horizontlinie der Erde als funkelnder Punkt zu sehen sein. Allerdings ist das Phänomen in Japan und in Afrika viel besser zu sehen als in Nordeuropa. Gut alle zwei Jahre “überholt” die Erde in ihrer Umlaufbahn den Mars, der dann überaus hell erscheint.
Quelle: metropol/metromix
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