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14. Februar, der Valentinstag - älter als unsere Zeitrechnung
Schon zur Zeit der alten Römer war der Valentinstag - in Form einer Liebeslotterie - den Liebenden vorbehalten. Zwischenhinein versuchte man zwar, die Leute für eine Lotterie mit Namen von Heiligen zu begeistern. Aber schon im 14. Jahrhundert fand man zur heutigen Form des Valentins, zum "Tag der Liebenden" zurück.
Tempora mutantur! - Die Zeiten ändern sich. Lange Zeit fristete der Valentinstag ein kärgliches Dasein, heute ist er so beliebt, dass er sogar dem Muttertag Konkurrenz bietet. Der Valentinstag als Geschenk- und Gedenktag nimmt an Beliebtheit zu - und auch dieses Jahr spielen die Sterne wirklich mit als hätte man sie einmal mehr programmiert. Da sich die Sterne nicht nach dem Valentinstag richten, müsste es umgekehrt sein: Man könnte meinen, die Astrologen hätten den Blumengeschäften dieses Jahr als Termin eigens den Donnerstag 14. Februar empfohlen, oder umgekehrt die Sterne gebeten, sich zum Valentinstag zu konstellieren, eigens eine Pararade zu Ehren aller Liebenden auf Erden anzuberaumen. Das geht natürlich nicht. Selbst ein Napoleon musste bedauernd feststellen: "Leider beherrsche ich die Sterne nicht." Diese ziehen ihre Bahnen wie eh und je, unberührt von menschlichen Machtspielen, ohne dass wir bisher irgend einen Einfluss auf sie hätten. Doch können wir ihren Einfluss sehr wohl nützen! Wie wir das tun, liegt allerdings an uns.
Diese Tages-Konstellation vom 14. Februar beschert eine herzliche Stimmung, so dass man bereit ist, die Gefühle auch zu zeigen. Ein sehr guter Beginn also für einen Tag des Schenkens und Beschenktwerdens. Besonders auch Mond im Fische verspricht tiefe Gefühle, denn Venus im Fische herrscht über das Prinzip der Liebe und der Zuneigung.
Mars im Widder allerdings gibt Mut und Durchhaltekraft, Einfallsreichtum, Kühnheit und Energie. Gewiss neigt man dadurch auch zu einer "Alles-oder-Nichts-Einstellung". Man geht aufs Ganze.
Romantik ist auf jeden Fall angesagt. Die Gefühle dürften stimmen, die Kommunikation aber eher etwas Schwierigkeiten bereiten. Es besteht die Gefahr überschneller Reaktionen. Die Tageskonstellation zeigt zwar viele gute, aber auch einige eher schwierige Aspekte: Saturn möchte bremsen und bestehende Verhältnisse aufrecht erhalten, Merkur im Wassermann möchte selbständig entscheiden, doch Mars drängt voran. Diese beiden Energien ergeben den Widerspruch, der einerseits anspornt und andererseits überborden lässt. Doch gezähmt von Jupiter wird der ungestüm-feurige Mars nicht allzu viel Schaden stiften können.
Mars im Zeichen Widder verleiht viel Kraft. Valentin - in diesem Namen steckt Kraft (lat. valens = kraftvoll, gültig). Somit passt auch diese Konstellation wirklich sehr gut für den Valentinstag. Doch zuviel Kraft kann auch schaden. Also bitte nichts übertreiben! Jedenfalls sollte man alles Zwängerische, Draufgängerische sorgfältig vermeiden. Jupiter hat das letzte Wort. Er macht zu Großmut geneigt und lässt auch Großes gelingen!
Schenken wir die Rosen jetzt! Denn rosigere Zeiten lassen auf sich warten. Der Blumenstrauss am Valentinstag, oder auch schon eine einzige Rose mit Liebe überreicht, gilt noch immer als bestes herzstärkendes Mittel.
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