Das Weltgeschehen aus astrologischer Sicht
In der Monatstendenz wiesen wir auf zu erwartende Probleme im Zusammenhang mit der Jupiter-Opposition zu Pluto/Chiron hin. Aufgrund der eingetretenen Ereignisse soll diese so besonders spannungsgeladene Opposition nochmals im Zusammenhang mit den übrigen Konstellationen näher betrachtet werden:
Es trat quer zur Oppositionsachse Jupiter zu Pluto/Chiron der Mars hinzu, bildete somit ein Quadrat zu Jupiter einerseits und zu Pluto/Chiron andererseits, eine Konstellation, die Ausdruck fand in verschiedenen Ereignissen, wie den kämpferischen Auseinandersetzungen im Orient. Chiron, der immer noch nahe bei Pluto steht, potenziert Mars auch jetzt noch etwas, doch eilt der schnelle Mars jetzt aus dieser Quadratstellung weiter und wird dieses Jahr auch nicht mehr rückläufig. Anfang nächsten Monats tritt er ins Zeichen Waage ein, wo er zahmer wird, weniger hart, konzilianter. Er bildet dann zu Uranus ein Trigon, was eine ebenso tatkräftige wie harmonische Lösung von Problemlagen erhoffen lässt.
Jupiter und Saturn sind derzeit beide rückläufig, wobei Saturn in den Stier zurückkehrt, wo er zwar nicht gerade gut, aber doch günstiger steht als im Zwilling, welcher auch für Jupiter nicht die optimale Position ist (Jupiter ist in Opposition zu Schütze, wo er herrscht, also im Exil). Chiron als Nachtgestirn des Zwillings ist seinerseits ebenfalls exiliert. Besondere Glückszufälle sind dieses Jahr selten, es sei denn um Weihnachten und am Jahresende.
Die schweren Regenfälle mit 400 Liter pro Quadratmeter begannen mit diesem Marsquadrat quer zur genannten Opposition und im 150°-Aspekt zu Uranus. Sie wurden ausgelöst durch den Mond im zunehmenden Quadrat zu Neptun, wobei dem Mond gegenüber Pholus im Skorpion ebenfalls ein Quadrat zu Neptun, dem Wasserplaneten, bildete. Also gleich zwei T-Quadrate (Opposition + zwei Quadrate nach einer Seite) beherrschten die Szene am Himmel und lösten auf der Erde an verschiedenen Stellen Extremes aus.
(Wenn der Mond bei Vollmond in einem Feuerzeichen steht und sich nach der exakten Vollmondstellung gleich Quadrate und Oppositionen bilden wie hier, ist mit launenhaftem oder stürmischem Wetter zu rechnen. In diesem Fall bestand bei Vollmond noch ein zusätzliches Quadrat auch zur Mondknotenachse, und somit bildete sich ein magisches Kreuz.)
Hoffen wir, dass nächstes Wochenende und anfangs Woche, wenn der Mond quer zur Achse Jupiter/Saturn Opposition Pluto-Chiron und bald auch Venus steht und zuvor noch im Löwen Uranus-Neptun gegenübertritt, ohne weitere Auslösung von besonderen Ereignissen vorübergeht - ohne allzuviele Unfälle auf der Strasse und in der Luft.
Eine eher kritische Konstellation ist um den 27. Oktober zu erwarten. Der Neumond bildet ein exaktes Quadrat zu Neptun, während gleichzeitg der rückläufige Jupiter in Opposition zu Pluto/Chiron/Venus steht. Die Periode bis zum nächsten Vollmond dürfte eher schwierig sein. Immerhin aber besteht auch Hoffnung, denn Mars, Saturn und Schwarzmond mit Neptun sind dann durch ein harmonisches Trigon verbunden.
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